🎣 Der geheimnisvolle Mann am Ufer

Johannes 21, 1–19

Heute haben wir die spannende Geschichte von Petrus und den anderen Jüngern am See Genezareth gehört. Nach seiner Auferstehung begegnete Jesus seinen Freunden immer wieder. Doch diesmal wartete eine ganz besondere Begegnung auf sie.

Die Jünger waren mit ihrem Boot auf den See hinausgefahren, um Fische zu fangen. Sie waren erfahrene Fischer und kannten den See gut. Doch obwohl sie die ganze Nacht gearbeitet hatten, war ihr Netz leer geblieben.

Als es Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Die Jünger erkannten ihn zunächst nicht. Jesus rief ihnen zu:

„Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, dann werdet ihr etwas fangen.“
– Johannes 21,6

Die Jünger vertrauten auf das Wort des Mannes am Ufer und taten genau das. Plötzlich war das Netz so voller Fische, dass sie es kaum noch ins Boot ziehen konnten. Da erkannte Johannes, wer dort am Ufer stand, und rief: „Es ist der Herr!“ Petrus sprang sofort ins Wasser und schwamm voller Freude zu Jesus.

Als die Jünger an Land kamen, wartete Jesus bereits auf sie. Er hatte ein Feuer vorbereitet und Brot und Fisch für sie bereitgelegt. Jesus wusste genau, was seine Freunde nach einer langen Nacht brauchten, und sorgte liebevoll für sie.

„Kommt her und esst!“
– Johannes 21,12

Diese Geschichte zeigt uns, dass Jesus seine Kinder nicht vergisst. Er wusste, was die Jünger brauchten, und versorgte sie genau zur richtigen Zeit. Manchmal hilft Jesus auf eine Weise, mit der wir gar nicht gerechnet hätten. Er lädt uns ein, ihm zu vertrauen – auch dann, wenn wir nicht sofort verstehen, warum etwas geschieht.

Auch wir dürfen wissen: Jesus kennt unser Leben. Er sieht, was uns Freude macht, aber auch, was uns Sorgen bereitet. Er möchte für uns sorgen und lädt uns ein, ihm zu vertrauen. Denn Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit – und seine Fürsorge gilt auch uns.