🪙 Silber und Gold habe ich nicht ...

Apostelgeschichte 3,1-10

Heute haben wir die Geschichte gehört, wie Petrus und Johannes einem gelähmten Mann begegnet sind. Jeden Tag wurde dieser Mann an den Eingang des Tempels gebracht. Dort bat er die Menschen um Almosen, weil er nicht laufen konnte und deshalb nicht arbeiten konnte.

Als Petrus und Johannes den Mann sahen, hoffte er, dass sie ihm etwas Geld geben wĂĽrden. Doch Petrus hatte etwas viel Wertvolleres fĂĽr ihn.

„Silber und Gold habe ich nicht. Aber was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen von Jesus Christus von Nazareth steh auf und geh!“
– Apostelgeschichte 3,6 (Neues Leben)

Petrus nahm den Mann an der Hand und half ihm auf. Sofort wurden seine FĂĽĂźe und Beine stark. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte er stehen, gehen und sogar springen. Voller Freude lobte er Gott fĂĽr dieses groĂźe Wunder.

„Er sprang auf, konnte stehen und gehen und betrat mit ihnen den Tempel. Er ging umher, sprang vor Freude und lobte Gott.“
– Apostelgeschichte 3,8 (Neues Leben)

Die Menschen, die den Mann schon lange als Bettler kannten, waren völlig erstaunt. Sie konnten kaum glauben, was sie sahen. Petrus erklärte ihnen, dass dieses Wunder nicht durch seine eigene Kraft geschehen war. Jesus lebt und hat den Mann gesund gemacht.

Auch heute dürfen wir wissen: Jesus sieht Menschen, die Hilfe brauchen. Manchmal hilft er auf ganz unterschiedliche Weise. Er möchte auch uns gebrauchen, damit wir anderen Menschen helfen, sie ermutigen und ihnen von seiner Liebe erzählen.

Die Geschichte erinnert uns daran, dass das Wertvollste, was wir weitergeben können, nicht Geld oder Dinge sind, sondern die Hoffnung und das Leben, das wir durch Jesus finden. Er ist auch heute noch derselbe Gott, der Menschen liebt, ihnen begegnet und ihr Leben verändern kann.