👁️ Hinschauen statt vorbeigehen

Lukas 10, 25-37

Heute haben wir ein weiteres Gleichnis von Jesus gehört – die Geschichte vom barmherzigen Samariter.

Ein Schriftgelehrter stellte Jesus eine wichtige Frage:
„Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?“
– Lukas 10,25

Er wusste die richtige Antwort schon selbst:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen […] und deinen Nächsten wie dich selbst.“
– Lukas 10,27

Doch dann wollte er es genauer wissen:
„Und wer ist mein Nächster?“

Daraufhin erzählt Jesus diese Geschichte:

Ein Mann wird überfallen, ausgeraubt und schwer verletzt am Straßenrand liegen gelassen. Zwei Männer, die eigentlich viel von Gott wissen, sehen ihn – aber gehen einfach weiter.

Erst ein Samariter, ein Fremder, bleibt stehen. Er hat Mitleid, versorgt die Wunden, bringt den Verletzten in ein Gasthaus und bezahlt sogar fĂźr ihn.

Am Ende fragt Jesus:

„Wer von diesen dreien hat an dem Überfallenen als Mitmensch gehandelt?“
– Lukas 10,36

Die Antwort ist klar: Der, der geholfen hat.
Jesus sagt:

„Dann geh und mach es genauso.“
– Lukas 10,37

Die Botschaft ist deutlich:
Nächstenliebe bedeutet nicht nur zu wissen, was richtig ist – sondern es auch zu tun.
Und unser Nächster ist jeder Mensch, der unsere Hilfe braucht.